Schulrucksäcke

Quasi über Nacht wird aus deinem Kind, das im Juni noch stolz mit seinem Ninja- oder Einhorn-Schulranzen in die Grundschule marschiert ist, ein Fünftklässler. Dem ist sein gerade noch heißgeliebter Ranzen plötzlich furchtbar peinlich, sodass wohl oder übel ein neuer her muss. Am besten natürlich ein cooler Schulrucksack, wie ihn die großen Kids auf dem Rücken haben. Warum der Wechsel sinnvoll ist und worauf du beim Kauf unbedingt achten solltest, verraten wir dir hier.

Schulrucksäcke

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Ergonomie geht vor Design

Kinder haben beim Kauf eines Schulrucksacks oft ganz bestimmte Vorstellungen. Manche wünschen sich zum Beispiel einen einfachen Sportrucksack, weil die großen Kids auch so einen haben. Statt auf die Optik solltest du aber auch weiterhin Priorität auf die Ergonomie legen. Dein Kind ist noch einige Jahre im Wachstum und die Last, die es täglich von und zur Schule tragen muss, wird nicht weniger. Im Gegenteil.

Zu mehr und schwereren Büchern gesellen sich in vielen Schulen Laptop und Tablet. Die bringen auch einiges an Gewicht auf die Waage und zerren zusätzlich an den Schultern deines Kindes. Ein ergonomischer Schulrucksack mit einem Tragesystem aus gepolsterten Schultergurten, Brust- und Hüftgurt und verstellbarer Rückenlänge sollte deshalb zum Start in die weiterführende Schule selbstverständlich sein.

Schulrucksäcke für Jugendliche von Satch, Coocazoo und McNeill

Die Auswahl an coolen Schulrucksäcken ist bei den bekannten Herstellern groß. Wir geben dir eine kurze Übersicht über das Programm und die Features:

Satch Schulrucksäcke

Satch ist die große Schwester von Ergobag und der Platzhirsch unter den Schulrucksäcken für Jugendliche. Die Designs reichen von dezent-schwarz für die Understatement-Fraktion über kräftige Petroltöne und Lila bis zu wilden Mustern, bei denen Eltern kurz schlucken und Kids sofort zugreifen. Die Namen wie Crazy Twist, Purple Phantom oder auch Nordic Forest Green lassen schon Wildes vermuten.

Bei den Modellen gibt es einige Unterschiede. Der Satch Pack zum Beispiel ist mit 30 Litern Fassungsvermögen das Arbeitstier und eignet sich ideal für alle, die täglich das halbe Bücherregal transportieren. Der Satch Air fällt schlanker und leichter aus. Der Dritte ist der Satch Match und hat einen Trick auf Lager. Über einen Reißverschluss lässt er sich um 5 Liter erweitern. Alle wachsen von etwa 1,40 bis 1,80 Meter mit.

Tipp: Mit den Satch Swaps lässt sich die Front im Handumdrehen umgestalten. So sieht der Rucksack in der 7. Klasse wieder ganz anders aus als noch in der 5.

Coocazoo Schulrucksäcke

Coocazoo gehört wie Step by Step zur Hama-Familie und macht optisch sein ganz eigenes Ding. Statt bunter Motive gibt es sanfte Farbverläufe und Muster, die eher nach angesagter Streetwear als nach Schule aussehen. Wer es schlicht mag, greift zu Schwarz oder Grau. Wer hingegen auffallen will, findet im Sortiment auch Beeren- und Rosétöne oder Modelle mit Camouflage-Optik.

Der Coocazoo Mate ist der Allrounder und bietet mit 30 Litern viel Platz. Noch eine Schippe drauf legt der Coocazoo Porter mit 35 Litern. Beide haben ein gepolstertes Laptopfach und ein verstellbares Rückensystem. Robust genug sind sie auch, um mal quer durch den Klassenraum zu fliegen. Nicht, dass wir das empfehlen würden.

McNeill Schulrucksäcke

Milo und Luca klingen erst einmal nach zwei Jungs aus der Parallelklasse, sind aber die beiden Rucksack-Serien von McNeill. Milo ist der Farbenfrohe mit 14 Varianten von Schwarz, Grau und Navy bis Pink, Gelb und Grün, dazu mehrere Farbverläufe, deren Namen zunächst mehr nach Smoothie-Bar klingen als nach Schulrucksack. Praktisch sind die Gummibänder in den Rückenriemen, die bei jedem Schritt federn.

Der McNeill Luca kommt gemustert daher. Mit Designs wie Splash, Grid, Shadow oder Bloom liegt er Rucksack preislich etwas über seinem Bruder. Dafür bringt er das ClickFlex-System mit, das viele schon von den McNeill Ranzen kennen. Dies sorgt dafür, dass sich der Rücken stufenlos an die Körpergröße anpassen lässt. Beide fassen wahlweise 27 oder 30 Liter, wiegen rund 1.200 Gramm und bringen die Verarbeitung mit, die du vielleicht schon vom McNeill Schulranzen kennst.

Spar-Tipp: Du musst für deinen Nachwuchs ohnehin alles einmal neu kaufen und möchtest, dass vom Etui bis zum Schulrucksack alles optisch perfekt aufeinander abgestimmt ist? Dann sind unsere Rucksack-Sets einen Blick wert. Je nach Bedarf bekommt du hier 2-, 3- und 4-teilige Varianten. Je nach Umfang mit dabei sind:

  • der Schulrucksack selbst
  • ein Federmäppchen, meist unbefüllt
  • ein Sportbeutel oder eine größere Sporttasche
  • ein Schlampermäppchen oder eine Schlamperbox
  • bei manchen Sets zusätzlich eine Geldbörse oder ein Regencape

Schulrucksack kaufen: 30 Liter, 35 Liter oder eher weniger?

Literangaben sind immer sehr abstrakt und lassen zuerst an Kofferraumvolumen statt an Schulrucksäcke für Jugendliche denken. Wir haben dir das Volumen aber schnell erklärt. Für den ganz normalen Schulalltag mit Büchern, Heften und Ordnern reichen 30 Liter, wie sie der Satch Pack oder Coocazoo Mate mitbringen, vollkommen aus.

Sollen noch Sportsachen in den Rucksack untergebracht werden oder ein Instrument, sind 35 Liter die bessere Wahl. Praktisch ist, dass sich das Volumen beim Satch Match und Coocazoo Porter im Handumdrehen um 5 Liter erweitern lässt. So hat dein Kind bei Bedarf schnell etwas mehr Platz zur Verfügung.

Wenn auf der Schule des Kindes alles digital läuft und statt Büchern und Ordnern nur Laptop oder Tablet transportiert werden müssen, ist ein kompakter Schulrucksack wie der Satch Air mit 27 Litern ausreichend. Für die teuren Geräte gibt es übrigens bei den meisten Modellen ein gepolstertes Fach.

Unser Tipp für Eltern

Ab der weiterführenden Schule hat dein Kind eine sehr klare Meinung dazu, was ihm gefällt und was nicht. Schaut euch deshalb gemeinsam verschiedene Rucksäcke an und lass ihm die freie Wahl beim Design. Achte du darauf, dass genügend Platz für alles ist und das Modell rückenfreundlich/ergonomisch ist.

Häufig gestellte Fragen zu Schulrucksäcken

Worauf sollte man bei der Wahl eines neuen Schulrucksacks besonders achten?

Neben Volumen und Ergonomie lohnt sihc ein Blick auf die Fächeraufteilung, die Materialqualität und die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Unabhängige Tests und Vergleiche helfen zusätzlich dabei, Modelle verschiedener Marken objektiv gegenüberzustellen.

Ab welcher Klasse ist ein Schulrucksack sinnvoll?

In der Regel ab der 5. Klasse. Spätestens dann wünschen sich die meisten Kids eine optische Veränderung oder sie machen einen Schuss in die Höhe, sodass ein neuer Ranzen oder Rucksack nötig ist. Manche Kinder wechseln auch schon gegen Ende des 4. Schuljahrs zu einem Schulrucksack.

Was unterscheidet einen Schulrucksack von einem klassischen Schulranzen?

Ein Schulrucksack ist weicher und flexibler geformt als der kastenförmige Schulranzen. Während der Ranzen vor allem für die Grundschule ausgelegt ist, kommt der Rucksack meist ab der weiterführenden Schule zum Einsatz, wenn mehr Volumen und ein "erwachseneres" Design gefragt sind.

Gibt es Unterschiede zwischen Schulrucksäcken für Mädchen und Jungs?

Technisch unterscheiden sich die Mädchen- Rucksäcke kaum von den Jungen-Rucksäcken – Ergonomie und Tragesystem sind meist identisch. Der Unterschied liegt vor allem im Design und in der Farbgebung, wobei bei älteren Jugendlichen zunehmend geschlechtsneutrale, schlichte Modelle gefragt sind.

Ist ein ergonomischer Schulrucksack für ältere Kinder überhaupt noch wichtig?

Ja, sogar zunehmend, da mit mehr Fächern auch mehr Gewicht dazukommt. Wichtig sind gepolsterte, breite Schultergurte, ein anatomisch geformtes Rückenteil und idealerweise ein Brust- oder Hüftgurt zur zusätzlichen Gewichtsverteilung.

Passt ein Laptop oder Tablet in den Schulrucksack?

Problemlos. In allen Modellen in unserem Shop gibt es sogar ein separates und extra gepolstertes Fach dafür. Dieses liegt ganz nah am Rücken, damit das Gewicht günstig verteilt ist und der Laptop oder das iPad nicht zur Last wird.

Wachsen Schulrucksäcke mit?

Ja, die Modelle von Satch und Coocazoo lassen sich mit einem Handgriff in der Rückenlänge verstellen. Bei Satch deckt das System etwa 1,40 bis 1,80 Meter ab und sollte damit locker bis zum Schulabschluss reichen.

Wie schwer sollte ein Schulrucksack maximal sein?

Ähnlich wie beim Schulranzen gilt auch hier eine Faustregel: Der voll gepackte Rucksack sollte etwa 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts ausmachen. Da Jugendliche in dieser Zeit stark wachsen, verschiebt sich die zulässige Gesamtlast entsprechend nach oben.